Krankenkasse Wechseln Student: So Sparst Du Jährlich Hunderte!
Krankenkasse wechseln als Student? Die Prämien für die obligatorische Grundversicherung können sich in der Schweiz erheblich unterscheiden. Ein frühzeitiger Vergleich und Wechsel der Krankenkasse...
Krankenkasse wechseln als Student? Die Prämien für die obligatorische Grundversicherung können sich in der Schweiz erheblich unterscheiden. Ein frühzeitiger Vergleich und Wechsel der Krankenkasse kann Studierenden jährlich mehrere hundert Franken sparen, ohne dass die Leistungen darunter leiden. Wer die Fristen beachtet und die richtige Police wählt, kann das Budget für das Studium deutlich entlasten. Krankenkasse Wechseln Student steht dabei im Mittelpunkt.

Krankenkassenwechsel für Studenten: So funktioniert’s
Der Wechsel der Krankenkasse ist in der Schweiz grundsätzlich per 1. Januar möglich. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat, muss also bis zum 30. November des Vorjahres bei der aktuellen Kasse eingegangen sein. Einige Kassen bieten auch unter dem Jahr Wechselmöglichkeiten an, dies ist jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie zum Beispiel ein Wechsel des Versicherungsmodells oder der Franchise. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote lohnt sich in jedem Fall, da die Prämien je nach Kasse und Modell stark variieren können.
Das ist passiert
- Prämien der Grundversicherung variieren stark
- Wechselfristen müssen beachtet werden (30. November)
- Jugendtarife bieten Sparpotenzial
- Vergleich lohnt sich finanziell
Wie finde ich die günstigste Krankenkasse als Student?
Um die günstigste Krankenkasse zu finden, sollten Studierende mehrere Schritte beachten. Zunächst ist ein umfassender Vergleich der Prämien verschiedener Anbieter ratsam. Online-Vergleichsportale wie Comparis oder Moneyland bieten hier eine gute Übersicht. Dabei sollte man nicht nur auf die Prämie achten, sondern auch die verschiedenen Modelle berücksichtigen. Das Standardmodell bietet freie Arztwahl, während alternative Modelle wie Hausarzt-, HMO- oder Telmed-Modelle oft günstigere Prämien haben. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bietet ebenfalls Informationen und Vergleichsmöglichkeiten.
Gerade für junge Erwachsene und Studenten gibt es oft spezielle Jugendtarife, die nochmals vergünstigte Prämien bieten. Diese Tarife sind meist bis zum Alter von 25 oder 26 Jahren verfügbar. Es ist wichtig, die Bedingungen dieser Tarife genau zu prüfen, da sie möglicherweise Einschränkungen bei der Leistungsauswahl haben. Auch die Wahl der Franchise beeinflusst die Prämie. Eine höhere Franchise bedeutet eine tiefere Prämie, aber auch höhere Kosten im Krankheitsfall. Studierende sollten daher ihre individuelle Situation und ihr Risikoprofil berücksichtigen, um die optimale Franchise zu wählen. (Lesen Sie auch: Anleitung: Franchise wechseln und neue Chancen nutzen)
Die Bedeutung der Krankenversicherung für Studierende
Die Krankenversicherung ist für Studierende in der Schweiz obligatorisch. Ohne einen gültigen Versicherungsnachweis ist eine Immatrikulation an einer Schweizer Hochschule nicht möglich. Die obligatorische Grundversicherung deckt die Kosten für medizinische Behandlungen bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft. Die Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben und bei allen Anbietern gleich. Unterschiede gibt es jedoch bei den Prämien und den angebotenen Modellen.
Neben der Grundversicherung können Studierende auch Zusatzversicherungen abschließen, um ihren Versicherungsschutz zu erweitern. Zusatzversicherungen können beispielsweise Leistungen für alternative Medizin, Zahnbehandlungen oder Brillen übernehmen. Ob eine Zusatzversicherung sinnvoll ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget des Studierenden ab. Es ist ratsam, die verschiedenen Angebote genau zu prüfen und zu vergleichen, um die passende Versicherungslösung zu finden.
Prämienunterschiede und Sparpotenziale
Die Prämienunterschiede zwischen den verschiedenen Krankenkassen können erheblich sein. Laut einer Studie der AXA kennen sich viele junge Erwachsene kaum mit ihrer Krankenkasse aus. Die folgende Tabelle zeigt beispielhafte Prämienunterschiede zwischen verschiedenen Anbietern mit Jugendtarifen (bis 25 Jahre):
| Versicherungsanbieter | Basismodell Jugendtarif (bis 25) | Jährliche Ersparnis (Beispiel) | |
|---|---|---|---|
| Anbieter A | 320 CHF | 240 CHF | 960 CHF |
| Anbieter B | 295 CHF | 221 CHF | 888 CHF |
| Anbieter C | 310 CHF | 233 CHF | 924 CHF |
| Anbieter D | 300 CHF | 280 CHF | 300 CHF |
| Anbieter E | 500 CHF | 255 CHF | 840 CHF |
| Anbieter F | 210 CHF | 210 CHF | 840 CHF |
Diese Zahlen verdeutlichen, dass ein Wechsel der Krankenkasse für Studierende ein erhebliches Sparpotenzial bietet. Durch den Wechsel zu einer günstigeren Kasse oder einem alternativen Modell können jährlich mehrere hundert Franken gespart werden. Dieses Geld steht dann für andere wichtige Dinge während des Studiums zur Verfügung, wie zum Beispiel Studienmaterialien, Miete oder Freizeitaktivitäten. (Lesen Sie auch: Franchise wechseln Frist: Was Sie wissen müssen)
Nutze Online-Vergleichsportale, um die günstigsten Angebote zu finden. Achte dabei nicht nur auf die Prämie, sondern auch auf die Leistungen und das Modell der Versicherung.
Fristen und Vorgehensweise beim Krankenkassenwechsel
Um die Krankenkasse zu wechseln, müssen Studierende einige wichtige Fristen beachten. Die Kündigung der alten Versicherung muss schriftlich erfolgen und bis spätestens zum 30. November bei der Kasse eingegangen sein. Die Kündigung muss per Einschreiben erfolgen, um einen Nachweis zu haben. Die neue Versicherung muss ebenfalls rechtzeitig abgeschlossen werden, damit ein lückenloser Versicherungsschutz gewährleistet ist.
Der Wechsel der Krankenkasse ist in der Regel unkompliziert. Nach der Kündigung der alten Versicherung erhält man eine Kündigungsbestätigung. Diese Bestätigung muss zusammen mit dem Antrag auf Aufnahme bei der neuen Versicherung eingereicht werden. Die neue Versicherung prüft den Antrag und stellt eine Versicherungsbestätigung aus. Diese Bestätigung dient als Nachweis für die Immatrikulation an der Hochschule.

Alternative Versicherungsmodelle für Studenten
Neben dem Standardmodell der Grundversicherung gibt es verschiedene alternative Modelle, die für Studierende interessant sein können. Das Hausarztmodell sieht vor, dass man sich bei gesundheitlichen Problemen immer zuerst an den Hausarzt wendet. Der Hausarzt koordiniert dann die weitere Behandlung und überweist gegebenenfalls an Spezialisten. Das HMO-Modell ist ähnlich, jedoch wählt man hier eine Gruppenpraxis (HMO) als erste Anlaufstelle. Das Telmed-Modell bietet die Möglichkeit, sich telefonisch oder online von einem Arzt beraten zu lassen. Diese Modelle sind oft günstiger als das Standardmodell, da sie die Kosten im Gesundheitswesen senken. (Lesen Sie auch: Krankenkasse Wechseln Franchise Behalten: So geht es…)
Die Wahl des richtigen Modells hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wer Wert auf freie Arztwahl legt, ist mit dem Standardmodell gut beraten. Wer bereit ist, Einschränkungen bei der Arztwahl in Kauf zu nehmen, kann mit einem alternativen Modell Prämien sparen. Es ist wichtig, die Bedingungen der verschiedenen Modelle genau zu prüfen, um die passende Lösung zu finden.
Krankenkassenwechsel als Student: Ein Fazit
Der Wechsel der Krankenkasse kann für Studierende eine Möglichkeit sein, bares Geld zu sparen. Die Prämienunterschiede sind erheblich, und durch den Wechsel zu einer günstigeren Kasse oder einem alternativen Modell können jährlich mehrere hundert Franken gespart werden. Es ist wichtig, die Fristen zu beachten und die verschiedenen Angebote genau zu prüfen, um die passende Versicherungslösung zu finden. Ein frühzeitiger Vergleich und Wechsel der Krankenkasse kann das Budget für das Studium deutlich entlasten und mehr finanziellen Spielraum für andere wichtige Dinge schaffen. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Lebenshaltungskosten stetig steigen, ist es wichtig, alle Sparpotenziale auszuschöpfen. Der Krankenkassenwechsel ist ein einfacher und effektiver Weg, um das zu erreichen.







