TARDOC 2026 Neuer Arzttarif
Nach über 20 Jahren ist Schluss mit TARMED: Seit dem 1. Januar 2026 gilt in der Schweiz der neue ambulante Arzttarif TARDOC zusammen mit 315 ambulanten Pauschalen. Die grösste Tarifreform im...
TARDOC 2026: Was der neue Arzttarif für dich bedeutet
Lesezeit: 13 Minuten | Aktualisiert: 21. Februar 2026 | Basierend auf offiziellen Daten von BAG, FMH und OAAT
Nach über 20 Jahren ist Schluss mit TARMED: Seit dem 1. Januar 2026 gilt in der Schweiz der neue ambulante Arzttarif TARDOC zusammen mit 315 ambulanten Pauschalen. Die grösste Tarifreform im Schweizer Gesundheitswesen seit zwei Jahrzehnten betrifft jeden Versicherten – auch dich. Doch was ändert sich wirklich beim Arztbesuch? Steigen jetzt die Kosten? Und was bedeuten die neuen ambulanten Pauschalen für deine Krankenkassenrechnung?
TARDOC 2026 – kurz erklärt: TARDOC (Tarif für ambulante ärztliche Leistungen und Dokumentation) ersetzt seit dem 1. Januar 2026 den veralteten TARMED-Tarif. Zusammen mit ambulanten Pauschalen bildet er das neue Gesamttarifsystem für alle ambulanten Arztleistungen in der Schweiz. Die Einführung erfolgt kostenneutral – deine Prämien sollen dadurch kurzfristig nicht steigen. Langfristig zielt die Reform auf mehr Transparenz und weniger Fehlanreize.
📋 Das Wichtigste in Kürze
- TARDOC löst seit 1. Januar 2026 den veralteten TARMED-Tarif ab – nach 22 Jahren
- Das neue System besteht aus dem Einzelleistungstarif TARDOC (ca. 1’300 Positionen) und 315 ambulanten Pauschalen
- Die Einführung erfolgt kostenneutral: In den ersten drei Jahren (2026–2028) dürfen die Kosten maximal 1,5 Prozent pro Jahr steigen
- Hausärzte, Kinderärzte und Psychiater werden besser vergütet – die «sprechende Medizin» wird aufgewertet
- Für dich als Versicherten ändert sich an den medizinischen Leistungen nichts – nur die Optik der Arztrechnung sieht anders aus
Warum wurde TARMED durch TARDOC ersetzt?
Der bisherige Arzttarif TARMED stammte aus dem Jahr 2004 und war längst überholt. In den letzten 20 Jahren hat sich die Medizin massiv weiterentwickelt – doch der Tarif blieb praktisch unverändert. Das führte zu gravierenden Problemen im ambulanten Bereich.
Wie die FMH (Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte) erklärt, bildete TARMED moderne Behandlungsmethoden nicht mehr sachgerecht ab. Technische Leistungen – etwa Röntgenbilder oder Laboruntersuchungen – wurden im alten System oft besser vergütet als das ärztliche Gespräch. Ein Arzt hatte somit einen finanziellen Anreiz, eher ein Gerät einzusetzen, als sich Zeit für eine eingehende Beratung zu nehmen.
Konkret hatte TARMED drei zentrale Schwächen: Die systematische Unterbewertung von langen Beratungsgesprächen, die fehlende Abbildung neuer Verfahren wie Videosprechstunden und Telemedizin sowie die mangelnde Flexibilität bei der Integration medizinischer Innovationen. Nach Jahren der Blockade zwischen den Tarifpartnern konnte der Bundesrat am 19. Juni 2024 die neuen Tarifstrukturen genehmigen.
Wie SRF berichtete, setzte Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider die neuen Tarife per 1. Januar 2026 in Kraft. Das erklärte Ziel: Kostenneutralität beim Übergang.
Was ist TARDOC genau?
TARDOC steht für «Tarif für ambulante ärztliche Leistungen und Dokumentation». Es handelt sich um einen sogenannten Einzelleistungstarif – das heisst, jede ärztliche Leistung wird einzeln über separat tarifierte Handlungs- und Zeitleistungen abgerechnet. Das Grundprinzip ist also ähnlich wie bei TARMED, allerdings mit entscheidenden Verbesserungen.
Die ambulanten Arzttarife wurden von der Organisation ambulante Arzttarife (OAAT AG) entwickelt – einer gemeinsamen Organisation aller Tarifpartner. Die OAAT überwacht das neue Tarifsystem und wird TARDOC jährlich überarbeiten. Bereits für 2027 ist eine erste ordentliche Tarifstrukturrevision geplant.
💡 Tipp
TARDOC gilt nicht nur für die obligatorische Grundversicherung (KVG), sondern seit dem 1. Januar 2026 auch für die Unfall-, Invaliden- und Militärversicherung (UVG, IVG und MVG). Das heisst: Ein einheitliches Tarifsystem für alle ambulanten ärztlichen Leistungen – egal welcher Versicherungszweig.
*(Lies auch: Grundversicherung Schweiz: Informationen und Vergleich)*
Was sind ambulante Pauschalen?
Neben dem Einzelleistungstarif TARDOC gibt es neu 315 ambulante Pauschalen. Bei diesen Pauschalen wird nicht jede einzelne Handlung separat abgerechnet, sondern ein fester Preis für eine klar definierte Behandlung bezahlt. Das Prinzip kennt man aus dem stationären Bereich bereits mit den Fallpauschalen (SwissDRG) – nun kommt es auch ambulant zum Einsatz.
Beispiele für ambulante Pauschalen sind etwa der Batteriewechsel eines Herzschrittmachers, die Implantation einer Medikamentenpumpe oder bestimmte orthopädische Eingriffe. Die Pauschalen kommen vor allem bei standardisierten, interventionellen Leistungen zum Einsatz – also bei Eingriffen, die nach einem klaren, reproduzierbaren Ablauf erfolgen.
Wie die ÖKK in ihrem TARDOC-Ratgeber erklärt, schaffen die Pauschalen mehr Kostentransparenz und verhindern, dass unnötige Einzelleistungen abgerechnet werden. In der Regel umfasst eine Pauschale alle Leistungen eines Behandlungstages sowie zugeordnete Folgeleistungen bis 30 Tage nach dem Eingriff. Langfristig soll der Anteil der Pauschalen weiter steigen – der Bundesrat fordert, dass mindestens 34 Prozent des Bruttovolumens über Pauschalen abgerechnet werden.
Was ändert sich für dich als Versicherten?
Die wichtigste Nachricht zuerst: An deinen medizinischen Leistungen ändert sich nichts. Du erhältst weiterhin die gleichen Behandlungen, Untersuchungen und Beratungen wie bisher. Die Versorgungsqualität bleibt identisch.
Was sich ändert, ist die Optik deiner ambulanten Arzt- und Spitalrechnungen. Die Positionen tragen andere Bezeichnungen und sind teilweise anders zusammengefasst. Mit rund 1’300 Positionen statt bisher 4’600 ist TARDOC im Einzelleistungsbereich deutlich schlanker als TARMED – langfristig sollen Rechnungen dadurch übersichtlicher werden.
Auswirkungen auf deine Krankenkassenprämien
Der Bundesrat hat klare Vorgaben zur Kostenneutralität gemacht. Das bedeutet: Die Gesamtkosten aller ambulanten Arztrechnungen dürfen durch den Tarifwechsel nicht höher ausfallen als mit dem alten TARMED. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt, basiert die Kostenkontrolle auf einem mehrstufigen Sicherheitsmechanismus.
Konkret heisst das: Die Tarifreform soll deine Krankenkassenprämien kurzfristig nicht erhöhen. Langfristig soll TARDOC sogar kostensenkend wirken – durch weniger Fehlanreize, effizientere Pauschalen und die Vermeidung unnötiger Behandlungen.
⚠️ Wichtig
Wird der Kostenkorridor von +1,5 Prozent pro Jahr in einer Region überschritten, greift automatisch der External Factor (EF): Die Taxpunkte pro Tarifposition werden dann nach unten korrigiert. Laut dem FMH-Informationsportal zu den ambulanten Tarifen wurde der initiale EF auf 0.82 festgelegt. Die Korrektur für das Leistungsjahr 2026 erfolgt im Jahr 2028.
💰 Spartipp
Auch wenn TARDOC deine Prämien nicht direkt beeinflusst – du kannst trotzdem aktiv sparen. Der jährliche Krankenkassenvergleich bleibt der effektivste Hebel. Kombiniere die günstigste Kasse mit einem alternativen Versicherungsmodell (Hausarzt, HMO oder Telmed) und der passenden Franchise. So sparst du je nach Kanton bis zu 1’500 CHF pro Jahr.
*(Lies auch: Krankenkassenprämien sparen: So reduzierst du deine Kosten)*
Wer profitiert von TARDOC?
TARDOC bringt eine komplette Neubewertung aller ambulanten ärztlichen Leistungen. Dabei gibt es sowohl Gewinner als auch Bereiche, die weniger erhalten als bisher. Für dich als Patient ist das relevant, weil die Vergütung deines Arztes beeinflusst, wie viel Zeit er sich für dich nehmen kann.
Besser vergütet: Hausärzte und «sprechende Medizin»
TARDOC enthält ein eigenes Hausarztkapitel und bewertet Beratungsgespräche, Diagnosefindung und die Betreuung chronisch Kranker deutlich besser als TARMED. Längere Konsultationen werden sachgerechter abgebildet. Das ist eine gute Nachricht für dich: Dein Hausarzt wird dafür fairer entschädigt, wenn er sich Zeit für dich nimmt – und hat keinen finanziellen Anreiz mehr, lieber technische Leistungen zu erbringen.
Besser vergütet: Kinderärzte und Psychiater
Kinder- und Jugendärzte sowie Psychiater und Psychotherapeuten profitieren ebenfalls vom neuen Arzttarif 2026. Sie betreuen oft Patienten mit vielfältigen Erkrankungen, deren Behandlungen sich kaum in standardisierte Pauschalen fassen lassen. TARDOC erleichtert ihnen die sachgerechte Abrechnung dieser komplexen Leistungen.
Neue Möglichkeiten: Telemedizin und digitale Angebote
TARDOC bildet erstmals Videosprechstunden und digitale Beratungsformate mit eigenen Tarifpositionen ab. Unter TARMED wurden Videokonsultationen noch wie gewöhnliche Telefonate abgerechnet – obwohl sie oft eine umfassendere Diagnostik ermöglichen. Der neue Arzttarif korrigiert das und fördert den Ausbau telemedizinischer Angebote. Gerade für Versicherte in ländlichen Regionen ist das ein wichtiger Fortschritt.
Anpassungen: Technische und operative Leistungen
Bestimmte technische und operative Leistungen werden unter TARDOC tiefer bewertet als bisher. Das betrifft beispielsweise standardisierte orthopädische Eingriffe oder Routineuntersuchungen mit bildgebenden Verfahren. Wie die Handelszeitung berichtet, gibt es bei der Neubewertung deshalb sowohl Gewinner als auch Verlierer unter den Fachrichtungen.
*(Lies auch: Krankenkassenvergleich Schweiz 2026: Prämien, Kassen und Sparen)*
Taxpunktwerte: So unterscheiden sich die Kantone
Wie bei TARMED werden die Tarifpositionen in TARDOC mit Taxpunkten bewertet. Der Taxpunktwert – also der Preis pro Taxpunkt in Franken – wird kantonal zwischen den Ärztegesellschaften und den Versicherern verhandelt. Bei der Einführung wurden die bestehenden TARMED-Taxpunktwerte aus dem Jahr 2025 übernommen, um die statische Kostenneutralität sicherzustellen.
Je höher der kantonale Taxpunktwert, desto teurer sind die ambulanten Arztleistungen in deinem Kanton – und desto höher tendenziell auch deine Krankenkassenprämie. An diesem Grundprinzip ändert TARDOC nichts.
TARDOC und die Ambulantisierung
Ein zentrales Ziel der Tarifreform ist die Förderung der Ambulantisierung. Im internationalen Vergleich werden in der Schweiz viele Eingriffe noch stationär durchgeführt, die anderswo längst ambulant erfolgen. Die Fachzeitschrift Soziale Sicherheit (CHSS) ordnet TARDOC daher in einen grösseren Reformkontext ein: Zusammen mit der einheitlichen Finanzierung ambulant/stationär (EFAS ab 2028) soll die Verlagerung vom Spital in die Praxis beschleunigt werden.
Das ist für dich als Prämienzahler relevant: Ambulante Behandlungen sind in der Regel deutlich günstiger als stationäre Aufenthalte mit Übernachtung. Wenn mehr Eingriffe ambulant statt im Spital durchgeführt werden, sinken langfristig die Gesundheitskosten – und damit der Druck auf die Krankenkassenprämien.
*(Lies auch: Krankenkasse wechseln 2026: Was du wissen musst)*
Was musst du als Versicherter tun?
Die kurze Antwort: Gar nichts. Die Umstellung auf TARDOC erfolgt automatisch durch deinen Arzt, dein Spital und deine Krankenkasse. Du musst weder deine Versicherung wechseln noch irgendetwas beantragen oder umstellen.
Was unverändert bleibt: Dein Versicherungsmodell (Standard, Hausarzt, HMO, Telmed), deine Franchise, dein Selbstbehalt von 10 Prozent und dein Leistungskatalog der Grundversicherung. Was du bemerken wirst: Deine ambulanten Arztrechnungen sehen seit Januar 2026 anders aus. Die Positionen tragen neue Codes und Bezeichnungen und sind teilweise in Pauschalen zusammengefasst.
💡 Tipp
Prüfe deine Arztrechnungen auch unter TARDOC sorgfältig. Abrechnungsfehler können gerade in der Übergangsphase vorkommen. Wenn dir eine Position seltsam vorkommt, frag bei deiner Krankenkasse nach – sie ist verpflichtet, jede Rechnung auf Korrektheit zu prüfen. Laut der Stiftung für Konsumentenschutz solltest du im Zweifelsfall eine detaillierte Aufschlüsselung verlangen.
Kritik am neuen Tarifsystem
TARDOC ist nicht unumstritten. Gesundheitsministerin Baume-Schneider räumte bei der Genehmigung selbst ein, dass das neue System Verbesserungsbedarf hat. Verschiedene Akteure haben Bedenken geäussert.
Eine Allianz aus Fachgesellschaften und Privatspitälern sieht Mängel in der Tarifstruktur, die vor allem Leistungserbringer mit privater Trägerschaft betreffen könnten. Der Pharmaverband Interpharma warnt, dass die Integration innovativer Medikamente in Pauschalen dazu führen könnte, dass Patienten aus Kostengründen nicht mit den am besten geeigneten, sondern mit den günstigsten Medikamenten behandelt werden. Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert eine unabhängige Prüfstelle, die die Plausibilität und Korrektheit aller Rechnungen sicherstellt.
Fakt ist: TARDOC ist ein Kompromiss – aber nach 22 Jahren TARMED ein längst überfälliger Schritt. Die jährliche Überarbeitung durch die OAAT AG und die dreijährige Kostenneutralitätsphase sollen sicherstellen, dass Mängel schrittweise behoben werden, ohne dass die Versicherten darunter leiden.
*(Lies auch: Krankenkassenprämien Familie: Höhe, Vergleich und Tipps)*
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Häufige Fragen zu TARDOC 2026
Was ist TARDOC?
TARDOC steht für «Tarif für ambulante ärztliche Leistungen und Dokumentation». Es ist der neue Einzelleistungstarif, der seit dem 1. Januar 2026 den 22 Jahre alten TARMED ersetzt. Zusammen mit 315 ambulanten Pauschalen bildet er das neue Gesamttarifsystem für alle ambulanten Arztleistungen in der Schweiz – in der Grundversicherung (KVG), Unfallversicherung (UVG), Invalidenversicherung (IVG) und Militärversicherung (MVG).
Steigen meine Krankenkassenprämien wegen TARDOC?
Kurzfristig nicht. Die Einführung erfolgt kostenneutral – die Gesamtkosten dürfen in den ersten drei Jahren maximal 1,5 Prozent pro Jahr steigen. Wird dieser Korridor überschritten, greift ein automatischer Korrekturmechanismus (External Factor). Langfristig soll TARDOC sogar kostensenkend wirken.
Muss ich etwas tun wegen der Umstellung?
Nein. Die Umstellung erfolgt automatisch durch deinen Arzt und deine Krankenkasse. Dein Versicherungsmodell, deine Franchise und dein Selbstbehalt bleiben unverändert. Auch dein Leistungskatalog der Grundversicherung ändert sich nicht.
Was sind ambulante Pauschalen?
Ambulante Pauschalen sind feste Preise für klar definierte, standardisierte Behandlungen. Statt jede einzelne Handlung abzurechnen, gilt ein Fixpreis für den gesamten Eingriff. Aktuell gibt es 315 solcher Pauschalen, vor allem für interventionelle Leistungen. Der Anteil soll langfristig auf mindestens 34 Prozent des Gesamtvolumens steigen.
Was bedeutet «sprechende Medizin» unter TARDOC?
Unter TARMED wurden technische Leistungen (Geräte, Operationen) oft besser vergütet als Beratungsgespräche. TARDOC korrigiert dieses Ungleichgewicht: Diagnosefindung, Patientengespräche, palliative Begleitung und die Betreuung chronisch Kranker werden höher bewertet. Das stärkt die Rolle der Hausärzte und kommt dir als Patient zugute.
Gilt TARDOC auch für Zusatzversicherungen?
TARDOC regelt die Abrechnung ambulanter Leistungen in der obligatorischen Grundversicherung (KVG) und den Sozialversicherungen (UVG, IVG, MVG). Zusatzversicherungen nach VVG haben eigene Tarifvereinbarungen und sind nicht direkt von TARDOC betroffen.
Warum hat die Reform so lange gedauert?
Die Tarifpartner – Ärzteverband FMH, Spitalverband H+, Krankenversicherer curafutura und santésuisse – haben über Jahre verhandelt. Der Bundesrat konnte 2021 und 2022 eingereichte Versionen nicht genehmigen, da sie die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllten. Erst im Juni 2024 genehmigte er die überarbeiteten Strukturen.
Fazit: TARDOC 2026 – ein längst überfälliger Schritt
Die Einführung von TARDOC ist die grösste Tarifreform im ambulanten Bereich seit über 20 Jahren. Für dich als Versicherten ändert sich an den medizinischen Leistungen nichts – nur deine Arztrechnungen sehen seit Januar 2026 anders aus. Die Einführung des neuen Arzttarifs 2026 erfolgt kostenneutral, und langfristig soll das System durch ambulante Pauschalen und die Aufwertung der sprechenden Medizin sogar Kosten senken.
Unabhängig von TARDOC bleibt der jährliche Krankenkassenvergleich der effektivste Weg, um bei den Prämien zu sparen. Prüfe deine Versicherungssituation regelmässig und nutze die Möglichkeiten, die dir das Schweizer System bietet.
*(Lies auch: Krankenkassenvergleich Schweiz 2026: Prämien, Kassen und Sparen)*
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